St. Petrus und St. Sylvester gemeinsam auf dem Weg.

Ein runder Tisch, der auch ein paar Ecken hat!  Symbolbehaftet begann am 12. November  im Dietrich Bonhoeffer –Haus in der Neustadt eine Gesprächsrunde über die zukünftige Gestalt der beiden Evangelisch Lutherischen Kirchengemeinden in Quakenbrück.

"Es fühlt sich ja manchmal so an, als ob die aus der Altstadt mit uns aus der Neustadt nichts zu tun haben wollen.  Was sich im Stadtgeschehen abbildet, spiegelt sich auch allzu oft im Verhalten beider Kirchengemeinden zueinander, so schilderte Frau Banko-Brockmeyer Irritationen der Vergangenheit.Kirchenvorsteher Schnelle hielt dagegen, dass es vor Jahrzehnten schon gute Formen der Zusammenarbeit  gegeben hatte, an die man anknüpfen könnte. Als Fernziel könnte stehen, so formulierte es Krankenhausseelsorgerin Hiltermann-Behling, eine evangelische Kirche in Quakenbrück zu sein.

„Ja, eine Kirche, die nah bei den Menschen, stark in der Ausstrahlung und eindeutig in der Botschaft ist“, ergänzte Pastor Thon-Breuker. Der Auftakt war verheißungsvoll. Alle Kirchenvorsteher/innen beider Kirchengemeinden waren der Meinung, dass man nur gewinnen kann, wenn man sich gemeinsam auf dem Weg macht. Der beiden externen Berater von der Landeskirche, Pastorin Grohs und Pastor Specht, machten Mut: „Hier in dieser Runde spüren  wir echte Bereitschaft, neue Wege zu gehen.“

Am 27. Februar geht es weiter: Dann gehen beide Kirchenvorstände für einen Tag in Klausur und wollen lernen, wie sie von den Stärken der jeweils anderen Gemeinde profitieren können.